Naturfreunde beteiligen sich am Kinderferienprogramm am NFH Neckarmühlbach

Wohnraum auch für Blaumeisen wird knapp? Die Kinder aus Haßmersheim tun was dagegen! Dass dieser Wohnraum auch noch bunt und kreativ gestaltet wurde, war den fleißigen Händen der Kinder im ausgebuchten Angebot der Naturfreuden zu verdanken. Insgesamt 8 Kinder vom Ferienprogramm werkelten zusammen mit drei Kindern der Helfer unter der sachkundigen Anleitung von „Oberhandwerker“ Chris und seinen 5 Helfern eifrig und sorgten gemeinsam nicht nur für eine tolle Wohnrauminitiative, sondern auch für eine Menge Spaß. Am Ende konnten die Kinder die frisch bemalten Behausungen mit nach Hause nehmen und dort werden sie sicher bald im Garten aufgehängt.

Eifrige Maler*innen am Werk.

Stolze Eigenheimbesitzer von Blaumeisenwohnungen

Ein gemeinsames Mittagessen macht nicht nur satt, sondern bringt auch neue Erkenntnisse: Wenn die Waldbrandgefahr so hoch ist wie dieser Tage, kann es leider kein Stockbrot geben. Deshalb wurde umdisponiert und Flammkuchen gebacken. Geschmeckt hat es dann allen Kindern und Helfern und es war klar: gemeinsam macht das Ganze mehr Spaß.

Beim letzten Angebot am Nachmittag des hoffentlich letzten Tagesin der Hitzeperiode, saßen alle zusammen im kühlen Nebengebäude. 3 Kinder hatten sich angemeldet. Die Helfer brachten noch drei Kinder mit und schon war der kleine Chor mit seinen Instrumentalisten vollständig.

Es wurde nicht nur musiziert und ein neues Lied gelernt – sondern zuvor auch kleine Instrumente zur Begleitung gebastelt – So konnten die Eltern beim Abholen einer kleinen Uraufführung beiwohnen. Gefragt, ob sie Lust hätten, sich mal wieder für eine gemeinsame Aktivität zu treffen, waren sich alle Kinder einig. „Klar, ich bin dabei!

Christof Sanwald hatte für den Nistkastenbau wieder alles bis ins Kleinste vorbereitet, so dass schließlich alle nicht nur einen Nistkasten mit nach Hause nehmen konnten, sondern sogar noch die Zeit hatten, den eigenen Kasten farblich individuell zu gestalten. Fleißig und geduldig haben zusätzlich Annette, Klaus,  Sonja und Silke dort Hilfe geleistet, wo es nötig war. Nur mit der Hilfe dieser fleißigen Hände war das Projekt überhaupt möglich. (Text und Bilder von Roland Ortwein)

Am Schluss waren alle dann auch müde!